Schachbericht vom 07.11.2019

Zum Start der Regionalliga waren die Schachspieler des SV Altensittenbach zu Gast bei der SG Büchenbach/Roth. Dabei erwischten sie einen Auftakt nach Maß und besiegten die Heimmannschaft, die nicht in Bestformation angetreten war, mit 6-2.
Christian Endres steuerte am Spitzenbrett nach zwei Stunden den ersten halben Punkt bei. Nach der Eröffnung waren sowohl er als auch sein Gegner der Ansicht, dass gegen ein ruhiges Remis nichts einzuwenden sei. Kurz darauf gab es den ersten Sieg für Altensittenbach. Manfred Wallinger, Brett 5, bestrafte den Entwicklungsrückstand und die schlechte Zeiteinteilung seines Kontrahenten, indem er nach 19 Zügen bereits unparierbare Drohungen aufstellte. Nach drei Stunden Spielzeit zeichnete sich ein Altensittenbacher Sieg ab. Zum einen remisierte Frank Röder, Brett 3, nachdem ein Gleichgewicht entstanden war, das weder er noch sein Gegner zum eigenen Gunsten verändern konnten. Zum anderen gewann Wolfhardt Schraufl am siebten Brett, der im Zentrum durchbrach und den gegnerischen König mattsetzte. Schließlich sorgte ein Unentschieden an Brett 2 von Tobias Ammon für den 3,5-1,5 Zwischenstand. Als zahlreiche Figuren im Mittelspiel abgetauscht worden waren, bot das entstandene Endspiel keiner Seite mehr Gewinnmöglichkeiten.
Während der heraufziehenden Zeitnotphase gab es weitere Entscheidungen. Gerd Röder, Brett 4, bestrafte die ungeschickte Figurenaufstellung seines Gegners, indem er diesen vor die Wahl stellte, entweder entscheidend Material zu verlieren oder ein Matt auf der Brettmitte zuzulassen. Am achten Brett verlor Günther Auer einen Bauern und stand bereits schlechter. Das Blatt wendete sich jedoch, als er mit allen Kräften auf Königsangriff umschaltete, gegen den sein Gegner nicht die beste Verteidigung fand.
Am längsten kämpfte Friedrich Hanisch am siebten Brett. In einer wechselhaften Partie mit beiderseitigen Chancen besiegelte nach viereinhalb Stunden ein Dauerschach das Unentschieden und den 6-2 Endstand.

ähnliche Beiträge

Top