Schachbericht vom 21.04.2018

Sieg in Runde 8

Überraschend deutlich gewannen die Schachstrategen des SV Altensittenbach gegen die stark abstiegsgefährdeten Gegner des SK Nürnberg. Nach vier Stunden stand es 6-2, wobei die Altensittenbacher keine einzige Verlustpartie zu beklagen hatten.
Frank Röder, Brett 3, steuerte den ersten Siegpunkt bei, als er mit einem taktischen Schlag eine Figur für zwei Bauern gewann. Den anschließenden technischen Part löste er ohne Probleme. Sein Bruder Gerd Röder akzeptierte am vierten Brett das Remisangebot seines Gegners, weil er im 20. Zug bereits einen Großteil seiner Bedenkzeit aufgebraucht hatte. Manfred Wallinger und Gert Rösel siegten ebenfalls. Wallinger überspielte am fünften Brett seinen Gegner am Damenflügel und Rösel kam am achten Brett mit einem überraschenden Qualitätsopfer zum Erfolg. Wolfhardt Schraufl, Brett 7, opferte ebenfalls die Qualität, doch reichte es nur zu einem Dauerschach. Am zweiten Brett gewann Tobias Ammon einen Bauern, doch ein heraufziehender Königsangriff zwang ihn, eine Zugwiederholung zu wählen. Am Spitzenbrett traf Christian Endres auf einen gut vorbereiteten Gegner und geriet schnell in eine ernste Lage. Doch weil er alle verfügbaren taktischen Ressourcen nutzte, konnte er sich ins Unentschieden retten. In der finalen Partie kämpfte Friedrich Hanisch, Brett 7, um den vollen Punkt in einem Endspiel mit Leichtfigur. Sein Gegner erleichterte ihm seine Aufgabe dabei erheblich, als er grundlos einen Bauern einstellte.

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