Schachbericht vom 03.01.2018

In der vierten Runde der Regionalliga traten die Schachstrategen des SV Altensittenbach daheim gegen den SK Weiden an, den Aufsteiger aus der Oberpfalzliga. Nach einigen Startschwierigkeiten setzten sich die Altensittenbacher, die auch favorisiert waren, mit 5,5-2,5 durch.

Zunächst holte Friedrich Hanisch mit Weiß nach zweieinhalb Stunden nur ein Remis am achten Brett. Christian Endres geriet am Spitzenbrett bereits in der Eröffnung in die Defensive und verlor sogar. Als auch noch Günter Auer, Brett 6, nach vorteilhafter Eröffnung im taktischen Durcheinander zur Aufgabe gezwungen wurde, mussten sich die Altensittenbacher ernste Sorgen um den Ausgang des Wettkampfes machen. Doch eine knappe Stunde später glich Altensittenbach dank Siegen von Manfred Wallinger und Frank Röder aus. Wallinger, Brett 5, eroberte im Mittelspiel einen Bauern und verwertete diesen im Endspiel gegen das Läuferpaar sicher. Röder startete am dritten Brett einen Königsangriff, der zu Materialgewinn führte. Die Entscheidung zugunsten von Altensittenbach fiel in der fünften Stunde, als die restlichen drei Partien endeten. Gerd Röder, Brett 4, münzte seinen positionellen Vorteil in einen Sieg um, Tobias Ammon, Brett 2, bezwang seinen Gegner im Endspiel und Wolfhardt Schraufl gewann bei beiderseitiger Zeitnot im komplizierten Endspiel.

Mit diesem Sieg überwintert der SV Altensittenbach unverhofft auf Platz 2 der Tabelle und erwartet nach der Winterpause den Spitzenreiter SK Schwandorf.

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