Bericht vom 23.11.2017

Knappe Niederlage am zweiten Spieltag

Am zweiten Spieltag der Regionalliga verloren die Schachstrategen des SV Altensittenbach im Heimspiel gegen den SC Erlangen knapp mit 3,5-4,5 und verpassten damit, sich frühzeitig in der Saison von den Abstiegsrängen abzusetzen.
Günther Auer, Brett 6, und Frank Röder, Brett 3, beendeten ihre Partien nach zweieinhalb Stunden als Erste, weil sie sich mit den Gegnern auf eine friedliche Punkteteilung einigten. Doch das war nicht bezeichnend für den Wettkampf, denn an den übrigen Brettern versuchten sowohl die Erlanger als auch die Altensittenbacher die Partien für sich zu entscheiden. In Führung gingen dann zunächst die Gäste, als Ersatzspieler Werner Schwarm am achten Brett nach drei Stunden das Handtuch warf. Eine halbe Stunde später, bei beginnender Zeitnot, gab es weitere Entscheidungen. So glich Altensittenbach zunächst aus, weil Tobias Ammon, Brett 2, seinen Gegner positionell unter Druck setzte und einen schweren Fehler dessen umgehend bestrafte. Manfred Wallinger, Brett 5, wählte eine zweifelhafte Partieanlage und geriet im Doppelturmendspiel in eine hoffnungslose Stellung, was die Erlanger Führung wiederherstelle. Doch Christian Endres schlug am Spitzenbrett die klassische weiße Initiative in der sizilianischen Verteidigung zurück und nutzte die zahlreichen Felderschwächen um den gegnerischen Monarchen gewinnbringend aus. Gerd Röder zögerte seine Niederlage am vierten Brett noch etwas hinaus, indem er eine klar verlorene Stellung bis zum bitteren Ende weiterspielte. In der letzten Partie kämpfte Friedrich Hanisch, Brett 7, um den vollen Punkt, der für ein mannschaftliches Unentschieden noch fehlte. Es bestand im Turmendspiel mit Mehrbauern auch berechtigte Hoffnung, dass Hanisch erfolgreich sein würde. Schlussendlich jedoch verflachte die Stellung und das Remis am Brett besiegelte die Altensittenbacher Niederlage.

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